Am Freitag war es wieder soweit. "Bühne frei", ein bunter Abend organisiert von der Frauenbeauftragten des Kreises. Und wie im vergangenen Jahr habe ich mit dem Publikum gesungen.
Im vergangenen Jahr war es absolutes Neuland für mich. Einen Raum voll Menschen, die ein buntes Programm sehen und hören wollen, also eher passiv, zur direkten Interaktion, sogar Singen zu bewegen, zum Klingen und das in 8 Minuten, hat meinen Verstand sehr überfordert. Da mein "Higher Self" gesagt hat, dass ich. das kann, hab ich es gemacht. Und es hat super geklappt. Das Publikum hat mir gezeigt, dass ich richtig mutig sein darf, weil sie echt Lust hatten.
Also hat sich vor Wochen schon Deere Kanon in meinen Kopf gepflanzt.
"Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen (zusammen) sind, da bin ich mitten unter ihnen."
Und in kürzester Zeit hatten wir den 4stimmigen Kanon aufgebaut. Welch ein Klang.
Und natürlich habe ich die Menschen noch auf ihre Intension hingewiesen. In welchem Namen sind wir zusammen? Frauen? Gleichberechtigung? Gleichwert? Gerechtigkeit?
Frieden? Paradies? Gott?
Und was wäre, wenn wir bei jeder Zusammenkunft unsere Intension klar für uns wählen?
Gespräche in der Pause
In der Pause wurde ich auch angesprochen.
Wie schnell man im kindlichen, spielerischen Gefühl ist und wie einfach. Dass man das im Alltag so vergisst.
Und wer mich nicht angesprochen hat, hat mich doch freudig und seelig angelächelt.
Eine Dame hat mir im Vorbeigehen ein für mich riesiges Kompliment gemacht. "Fast wie Jacob Collier"
Und über meine Liedauswahl haben wir uns auch unterhalten. Denn ja, der Kanon kommt aus dem christlichen, ein Bibelvers in Melodie gebracht. Ich habe es zwar nicht mit der Bibel oder der Kirche, doch mit Gott. Und der ist in diesen Worten ganz drin.
Wir sind uns Gott, oder ersetze das Wort mit Leben, nicht immer bewusst. So kommen wir zusammen und nutzen unsere Kraft, die sich beim Zusammenkommen potenziert, nicht bewusst.
So erschaffen wir da Frust, Ärger, Neid, weil wir uns über Themen verschiedener Art aufregen. Das hält uns in Hilflosigkeit und gibt uns das Gefühl machtlos zu sein. Man könnte sich ja darüber unterhalten, wie man es lieber hätte.
In allen Zusammentreffen
Und klar darf man auch aussprechen, was einen grad frustriert, man sich hilf- und machtlos fühlt. Denn dann kann doch in der Gruppe das Finden von Möglichkeiten starten. Und wer hat gesagt, dass man nur "im Rahmen " der Möglichkeiten bleiben soll? Das ist doch eine Begrenzung.
Das Mögliche unmöglich machen
Und wie soll dann das "Unmögliche" möglich sein?
Wunder sind möglich. Das sind nur die Möglichkeiten, die ich/wir uns nicht vorstellen können. Weil unsere Vorstellungskraft auf unsere Erfahrungen zurückgreift.
Wir haben also keine genaue Vorstellung, wie das aussieht, sich. anfühlt, wir können das nicht komplett kontrollieren.
Wir müssen vertrauen und auch nachjustieren. Wenn wir dem Wunder begegnen und es nicht so ist, wie wir es wollen, genauer werden.
Beispiel:
Vor Jahrzehnten hatte ich den Wunsch mit Singen Geld zu verdienen. Das war zu der Zeit meine einzige Angabe.
Da wurde mir die Ausbildung in "Musikgarten" angeboten (gratis) und auch direkt ein Raum.
Das habe ich auch einige Zeit gemacht. Doch dann habe ich nachjustiert. Ich wollte lieber mit "erwachsener" Musik Geld verdienen.
Und dann kam aus dem "Nichts" das Angebot Gesang zu unterrichten.
Dann wollte ich lieber beim Entfalten der eigenen Stimme helfen. Und schon haben sich Schüler verabschiedet und Neue kamen, die genau das wollten.
Und so weiter.
Was also, wenn du bei jedem Zusammenkommen deine Intension setzt?
Zum Einkaufen gehst mit der Idee, dass das Göttliche, die Lebendigkeit, sich potenziert?
Dass selbst im Geschäft sich Frieden potenziert?
Dass die Politiker nicht mehr für sich selbst wählen, sondern wieder für das Volk arbeiten? Verantwortung übernehmen? Konsequenzen selber tragen?
Bei allen Treffen mit Menschen sich selbst auf die gewünschte Frequenz bringen.
Denn wenn zwei oder drei in der gleichen Frequenz zusammen kommen da geschehen die Wunder. Egal ob das ausgebrochen wird. Auch ohne Verabredung. Denn Frequenz ist universell spürbar und erkennt sich.
Also erlaube dir eine wundervolle Woche!
Von Herzen, Sabine
Safe the dates:
Donnerstags 18 Uhr "gemeinsam Singen" Haupersweiler
Sonntag, 4.10.26 und 1.11.26 ab 18 Uhr "gemeinsam Singen für Frauen" Fun-Music-School St. Wendel
Freitag, 16.10.26 16-17:15 Uhr Yin Yoga und Seelengesang mit Tara Yoga in St Wendel, Haus der Fun-Music-School
Freitag, 13.11.26 Seminartag der LandFrauen "Stark im Ehrenamt – Gesundheit, Resilienz und Selbstfürsorge als Grundlage für nachhaltiges Engagement im ländlichen Raum“ in Kirkel