Der optimale Körper, optimal Arbeiten, optimal die Freizeit verbringen.
Dafür gibt des viele Angebote. Und wo bleibt die menschliche Individualität? Was ist denn optimal? Und wie wird es gemessen?
Wie ist denn die Definition?
Wie fast alles ist die Definition entscheidend. Die, wie auch bei fast allem, sehr individuell ist.
Meine eigene Definition (ja, die kommt von innen):
Mein optimaler Körper: ist ja schon magisch! Also schaue ich, wie ich mit meinen Gedanken seine Arbeit nicht erschwere.
Optimal Arbeiten: mein Bestes geben, abgestimmt auf die Person(en) die erhalten. Mit Freude, Spaß und Leben, ohne mich selbst zu ernst zu nehmen.
Freizeit: habe ich nicht, brauche ich nicht. Leben lebe ich möglichst immer, und das gelingt meist.
Andere Menschen würden meinen Körper vielleicht anders bewerten. Dem einen bin ich zu klein, zu dick an manchen stellen, zu dünn an anderen, nicht definiert genug, nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechend.
Andere Menschen würden meine Arbeit nicht als optimal ersehen. Ich könnte ja mehr Zeit arbeiten. Was ich energetisch arbeite, kreativ bin, empfange sieht nicht nach Arbeit aus.
Und für andere wäre meine Freizeit zu langweilig, keine Hobbies, kein Urlaub.
Und?
Für wen lebe ich denn? Für mich. Und die Gestaltung meines Lebens (und ja, ich gestalte bewusst) wirkt auf die ganze Welt.
Weil ich meine Energie fokussiere und nicht Kreationen zur Verfügung stelle, die ich so nicht für ein schönes Leben will. Weil ich das weitergebe und weil dadurch, dass ich das lebe, andere ermächtige, dass ebenfalls zu tun.
"Unsere tiefste Angst"
Marianne Williamson (*1952)
(...) Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
das wir am meisten fürchten.
Wir fragen uns, wer bin ich denn,
um von mir zu glauben, dass ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Mal ehrlich: Wer bist du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht. (...)
Zurück zu der Definition
Deine Definition ist die, die für dich kreiert. Also macht es Sinn, dass du dir die mal bewusst machst.
Beim Singen frage ich das gerne. Und die Antworten sind interessant. Bei jedem, den ich frage, ist die Definition vom Singen genau das, was ich wahrnehme. "Schöne Töne, keine Texthänger, gut aussprechen, Menschen berühren..."
Meine Definition ist: meine Meinung zu dem Text des Liedes in Melodie und Rhythmus zeigen.
Damit berühre ich mich. Und das ist beim Singen das wirklich wichtige. Neben "den Körper seine Arbeit machen lassen ohne ihm reinzureden".
Und dann kommt die Bewertung
Worte und Sätze haben Bewertung. Die auch wieder individuell ist.
"Sport" zum Beispiel hatte bei. mir eine Bewertung. Und zwar keine hilfreiche, nicht motivierend. "Bewegung" dagegen mag ich. Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich "Sport" nicht mehr bewerte. Das Wort kommt zurück in meinen Sprachgebrauch für mich. Wie habe ich das gemacht? Mir bewusst gemacht und dann genau das Wort gewählt. Damit hat das negativ bewertete Wort keine Energie mehr bekommen und so hat sie sich gelöst. Ohne mein aktives Optimieren.
Jeder hat solche Worte. Und mit welchen hilfreichen Worten kannst du deine ersetzen?
Und wie wirkt das auf dich, dein Leben, dein Umfeld?
Schreib mir gerne deine Meinung, Erlebnisse, Erkenntnisse.
Von Herzen, Sabine
Termine:
Donnerstags 18 Uhr "gemeinsam Singen" Haupersweiler
Freitag, 4.9.26 von 17-19 Uhr YinYoga und Stimme, Tara Yoga in der Fun-Music-School St. Wendel
Samstag, 5.9.26 voraussichtlich 14-14:30 Uhr Vorchor vom Kinder- und Jugendchor Freisen bei Sing City St. Wendel, Alte Stadtmauer
Sonntag, 6.9.26 und 4.10.26 ab 18 Uhr "gemeinsam Singen für Frauen" Fun-Music-School St. Wendel
Samstag, 2.10.26 ab 19:30 "Bühne Frei" der Frauenbeauftragten des Kreises, Bliestalhalle Oberthal